Trauerredner ist nicht gleich Trauerredner.
Das denken zwar viele, aber es ist nicht so.
Die Unterschiede sind groß und bedeutsam.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch in seiner Einmaligkeit - nicht Formen und Formeln, nicht Liturgie und Verkündigung. Diese Einmaligkeit erfordert grundlegende Ehrlichkeit meiner Arbeit.
Ich bin keiner Weltanschauung oder Glaubensrichtung verpflichtet. und nicht in kirchliche Lebenswelten eingebunden. Ich bin frei. Ich trage kein philosophisches oder religiöses Weltbild an Menschen heran. Ich achte und respektiere jedes individuelle Leben in seiner ganz eigenen Wirklichkeit, Geschichte und Würde.
Wesentlich ist mir, mich dem roten Faden und die Sinnhaftigkeit eines Menschenlebens anzunähern, vielleicht ahnend zu erkennen und dies achtsam zu benennen.
Jede Ansprache, jede Feier, konzipiere ich völlig neu und individuell, einmalig wie das Leben eines Menschen.
Trauerredner der Region tragen oft die gleiche Ansprache nur leicht verändert mehrmals vor. Dies ist nichts anderes als eine völlige Entehrung der Toten und der Lebenden. Soetwas darf nicht sein, aber Friedhofspersonal weiß davon ein Lied zu singen.
Ich arbeite hauptberuflich als Trauerredner in ganz Süd-Baden.
Professionalität und außerordentlicher Kompetenz sind für mich selbstverständliche Grundlage meiner Arbeit. Es ist der Tod selbst, der die Wahrheit des eigenen Tuns prüft.
Die vielfache Auseinadersetzung mit dem Tod hat mein Lebensempfinden tief geprägt und Maßstäbe neu gesetzt. Das hat andere Perspektiven geschenkt für den Blick auf das Leben überhaupt, für den Blick auf das Sterben und den Tod.
Vor diesem Hintergrund finde ich Worte und Formen, die verschiedenen großen Lebensübergänge zu gestalten. Aus dem Gelingen einer solchen Feier können sich gute Lebenswege entwickeln, die in die Zukunft weisen.
Jeder Lebensübergang ist hochbedeutsam für die Menschen, die ihn durchschreiten. Darum habe ich einen sehr hohen Anspruch an meine Arbeit: Mein Tun gibt der Feier Tiefe, Charakter, Authentizität und Einzigartigkeit. Mein Tun macht Schicksal spürbar.